 04/2007 Langzeittest ER-6f Reifenempfehlung
Bridgestone BT 020 F/R
Mit dieser Reifenpaarung ist die ER-6f standardmäßig ausgerüstet. Sie holen aus der schlanken Kawa leider nicht alles heraus, was in
ihr steckt. Etwas träge lenken sie ein und zeigen Schwächen in der Lenkpräzision. Bremsen in Schräglage quittieren sie mit spürbarem Aufstellmoment. Und beim kräftigen Beschleunigen aus Kurven heraus erreichen sie früher die Haftgrenze als andere Reifen.
Metzeler Roadtec Z6
Eine Paarung, die fast alles kann und vorzüglich zur ER-6f passt. Perfekte Lenkpräzision und exakte Rückmeldung vermitteln jede
Menge Fahrspaß. Handling und Haftung laden zum Kurvenräubern ein. Für zügiges Landstraßentempo eine perfekte Wahl. An ihnen können selbst ambitionierte Sportfahrer Gefallen finden. Aufstellmoment beim Bremsen? Fehlanzeige. Die Roadtec geben sich auch im Fahrverhalten sehr neutral.
Michelin Pilot Road
Eine eher unauffällige Reifenpaarung mit hohem Abrollkomfort und recht neutralem Einlenkverhalten über den gesamten Schräglagenbereich. In Sachen Handling, Lenkpräzision und Haftung bewegen sich die Franzosen dagegen nur im Mittelfeld. Dafür geben sie sich sehr fahrstabil und auch im Grenzbereich recht gutmütig. Nach den Metzeler und den Pirelli kommen die Michelin mit nasser Fahrbahn am besten zurecht.
Continental Road Attack »Z«
Die Conti erfreuen mit gutmütigen Eigenschaften. Haben sie Betriebstemperatur erreicht, glänzen sie mit tollem Handling, guter Lenkpräzision und über den gesamten Schräglagenbereich mit neutralem Lenkverhalten. Knackig sowie mit direkter Rückmeldung rollen die Reifen ab. Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage ist ihnen weitestgehend fremd. Sanft und ohne Tücken kündigen sie den Grenzbereich an.
Metzeler Sportec M3
Es soll Leute geben, die mit einer ER-6f auf ihrer Hausstrecke
Bestzeiten knacken wollen. Warum auch nicht. Dann aber bitte mit rechten Sportreifen. Sie bieten
super Grip selbst in voller Schräglage und auch beim harten Beschleunigen aus Kurven heraus. Messerscharf lenken sie ein und verhalten sich absolut neutral über den gesamten Schräglagenbereich. Aufstellmoment kennen sie nicht. Tolles Handling ist garantiert.
Pirelli Diablo Strada
Sie stammen zwar aus dem
gleichen Hause wie die Roadtec Z6, erreichen aber trotz sehr guter Lenkpräzision und stabilem Kurvenverhalten nicht ganz das Niveau der Metzeler. In Sachen Handling und Kurvenhaftung fallen sie
sogar deutlich ab und sind lediglich Mittelmaß. Bei Nässe allerdings setzen sie die Messlatte. Präzises Einlenken sowie gutmütiges, sicheres Verhalten im Grenzbereich ist ihr Ding.
Okt/2008 Upgrade - Reifen
"Wer seine GS weiterhin mit dem Erstausrüsterreifen Metzeler Tourance besohlt, macht grundsätzlich nichts falsch. Der Tourance bietet ordentlich Grip, gibt sich angenehm neutral sowie spurstabil und passt somit sehr gut zu den unkomplizierten Touring-Eigenschaften einer GS.
Die Weiterentwicklung aus dem gleichen Haus, der noch relativ neue Metzeler Tourance EXP kann seinen Entwicklungsvorsprung hingegen auf der 1200er von 2004 nicht umsetzen. Grund: Die leichteren Räder des älteren Modells, mit denen der EXP überhandlich , fast kippelig wirkt. Dagegen gefiel er auf der aktuellen GS im großen Enduro Reifentes mit insgesamt guten Leistungen. Die Stunde des EXP schlägt bei nassem Wetter. Da macht ihm keiner was vor.
Für alle die mit der BMW gerne eine sportlichere Gangart einschlagen, bietet Conti mit dem Trail Attack einen passenden Reifen. Der Conti überzeugt im Test mit den besten Haftungs- und erfreulicher weise auch Verschleißwerten. Doch auf dem 2004er Modell vermittelt der Conti nicht die Stabilität und das satte Fahrgefühl, das sich vor allem sensiblere und vorsichtigere Fahrernaturen wünschen. Wobei wie oben erwähnt der gebotene Grip über alle Zweifel erhaben ist.
Gute Allrounder sind die Bridgestone Battle Wing 501/502 Nicht von ungefähr gehört die japanische paarungaktuell zur Erstausrüster Bereifung. Ähnlich unkompliziert im Fahrverhalten wie der Tourance, aber noch etwas handlicher und stabiler in Schräglage, ist der Bridgestone der ausgewogendste Pneu. Ein Wehrmutstropfen: Bei der Verschleismessung im Reifentest landet er nur im hinteren Mittelfeld.
Fazit: Der Metzeler Tourance und der noch eine Tick überlegene Bridgestone sind für Tourer un Alltagsfahrer die beste Wahl, der Conti passt für die Sportlerfraktion und der Metzteler EXP für alle, die oft im Nassen unterwegs sind. "
25/2004 REIFENEMPFEHLUNG
Die Reifenwahl für die BMW R 1200 GS hängt stark vom Einsatzzweck ab. Wer seine GS häufig durchs Gelände scheucht, der kommt an einem Continental TKC 80 oder – für noch gröbere Erdarbeiten – dem Metzeler MCE Karoo nicht vorbei. Beide verfügen über ein grobstolliges Profil, das bei losem und rutschigem Untergrund Vorteile bietet, weil sich die Reifen nicht so schnell mit Schlamm zusetzen. Da die beiden Paarungen laut Geschwindigkeitsindex das Tempo der GS auf 160 beziehungsweise 170 km/h begrenzen und ihre Stärken bekannter-maßen nicht auf Asphalt haben, werden sie hier nicht näher behandelt.
Bridgestone BT020
Der BT 020 ist ein alter Bekannter, der nun auch für die BMW R 1200 GS mit dem 19-Zoll-Vorderrad erhältlich und freigegeben ist. Als ausgewiesener Tourensportreifen ist der BT 020 die beste Empfehlung für alle,
die die GS ausschließlich auf befestigten Straßen bewegen und viel Wert auf guten Grip beim Kurvenräubern legen. Sehr präzises Einlenkverhalten, klares Feedback und hohe Stabilität in Kurven zeichnen die Reifenpaarung im Trockenen wie auch im
Nassen aus. Einzige Schwäche, die man dem BT 020 ankreiden könnte, ist die Optik. Als Straßenreifen passt er nicht unbedingt zum Enduro-Look der GS, was aufgrund seiner Qualitäten aber leicht zu verschmerzen sein dürfte.
Bridgestone Trail Wing TW 101 L/TW 152 L
Der Trail Wing von Bridgestone kann mit dem BT 020 aus gleichem
Hause nicht ganz mithalten. Obwohl er keine gravierenden Schwächen besitzt, sind Lenkpräzision und Feedback einfach eine Klasse schlechter, was aber angesichts des gröberen Profils mit wesentlich mehr Negativ-
anteil nicht verwundert. Keine Blöße gibt sich der Trail Wing in der Fahrstabilität. Selbst vollbeladen und mit Koffern bestückt bleibt die GS sicher auf dem einmal eingeschlagenen Kurs. Im Offroad-Bereich kommt diese Paarung jedoch rasch an ihre Grenzen. Lediglich auf Schotter kann der Reifen überzeugen. Wird es richtig rutschig oder gar schlammig, setzen sich seine Rillen schnell zu, und er muss seine Waffen strecken.
Dunlop D 607 F/G
Auffallend unauffällig benimmt sich die Dunlop-Paarung auf der GS.
Sehr guter Geradeauslauf auch bei hohem Tempo und die Stabilität in Kurven überzeugen. Besonders auf welligen und holprigen Pisten können die Dunlops mit ihrer guten Eigendämpfung und Stabilität punkten.
Beim Bremsen in Kurven ist nur ein geringes Aufstellmoment zu spüren.
In Sachen Feedback, Grip und Handling kommt der D 607 jedoch nicht an den Bridgestone BT 020 heran. Trotzdem ist der Dunlop ein empfehlenswerter Reifen für den Alltag oder die große Urlaubstour. Denn
wer nicht immer auf der letzten Rille unterwegs ist und nicht allen Wert auf Grip legt, der kann mit dem unkomplizierten und komfortablen Dunlop D 607 glücklich werden.
Metzeler Tourance
Standardbereifung für die 1200 GS ist der Metzeler Tourance – eine gute Wahl. Als Enduro-Reifen liegt er mit dem Michelin Anakee gleichauf und kommt dem Bridgestone BT 020 auf der Straße am nächsten. Vorbildlich sind der tolle Abrollkomfort sowie das sehr gute Nassfahrverhalten. Mit dem guten Grip und dem präzisen Feedback machen sogar Regenfahrten richtig Spaß. Nur beim Handling muss man Zugeständnisse machen. Da benötigt die mit Metzeler bereifte GS beim Einlenken etwas mehr Nachdruck, um in die Ecke zu biegen. Erst mal in Schräglage, überzeugt der Tourance dagegen mit einer sehr hohen Stabilität und Lenkpräzision. Alles in allem: ein sehr guter
Allrounder, der auch in leichtem Gelände seinen Fahrer nicht im Stich lässt.
Michelin Anakee
Der erst letztes Jahr präsentierte Michelin Anakee liefert auf der bayrischen Großenduro eine sehr gute Vorstellung. Etwas handlicher als
der Metzeler Tourance, eignet er sich noch besser für GS-Fahrer, die
die Alpen oder ähnliches Terrain bevorzugen. Grip bietet der Reifen im Trockenen wie im Nassen für einen Enduroreifen mehr als genug, auch wenn der Grenzbereich relativ schmal ist. Hervorzuheben sind die enorme Bremsstabilität und die hohe Lenkpräzision. Im Gelände gilt für den Anakee allerdings das gleiche Urteil, wie für seine Konkurrenten: Für leichte Schotterstraßen vollkommen ausreichend, sind bei feuchtem Untergrund, wo sich die Rillen mit Schlamm zusetzen können, schnell die Grenzen erreicht.
16/2006 REIFENEMPFEHLUNG - K1200 S
K 1200-S-Besitzer können froh sein: Die Qual der Wahl hat man angesichts von vier freigegebenen Paarungen nicht. Ebenso wenig wie hinsichtlich der Dimension. Vorne rollt die BMW auf dem üblichen 120/ 70-Format, hinten kommt ein fetter 190/50-Schlappen zum Einsatz. Dabei ist die Ausrichtung bis auf den einzigen Tourenreifen im Quartett, den Michelin Pilot Road, eindeutig sportlich. Bei der Reifenempfehlung wur-de lediglich die reine Performance berücksichtigt, nicht das Verschleißverhalten. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass bei einem Tourensportreifen mit deutlich längerer Lebensdauer zu rechnen ist als bei einem Sportreifen. Der Pilot Road kann daher eine echte Alternative sein.
Michelin Pilot Power
Der Pilot Power überzeugt auf der großen BMW in jeder Hinsicht. Er gibt sich nicht nur wunderbar handlich und lenkt extrem leicht ein, sondern liefert zudem exakte Rückmeldung. Dazu gesellt sich ein ge-ringes Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage. Beim Überfahren von Bodenwellen spürt man die weiche Karkasse. Ein sehr sportlich zu fahrender Reifen, der zudem im Regen ganz eindeutig zum Besten gehört, was man für Geld und gute Worte kaufen kann.
Michelin Pilot Road
Der Pilot Road verhält sich sehr neutral über den gesamten Schräglagenbereich, gibt sich allerdings etwas unhandlicher als die reinen Sportreifen. Beim Überfahren von Bodenwellen besitzt er sehr gute Eigendämpfung. Etwas schlechter ist das Gefühl fürs Vorderrad bei extremer Schräglage. Dennoch bietet auch der Pilot Road genügend Grip für die meisten Alltagssituationen, wenn auch nicht auf dem Niveau der Sportreifen. Beim Bremsen in Schräglage stellt er sich leicht auf.
Metzeler Sportec M1
Der Sportec M1 glänzt auf der BMW mit guter Handlichkeit, jedoch braucht auch er in Schräglage Druck am Lenkerende, weil sonst das Vorderrad spürbar einklappt. Ebenso macht sich die harte Karkasse beim Überfahren von Bodenwellen in Schräglage bemerkbar. Und beim Bremsen in Kurven ist ein deutliches Aufstellmoment zu verzeichnen. Dafür liefert der Sportec exakte Rückmeldung und satte Haftung selbst dann, wenn schon die Fußrasten am Boden schleifen.
Bridgestone BT 014
Die Erstbereifung ist nicht die zwangsläufig erste Wahl. Etwas träger in der Handlichkeit als Sportec M1 oder Michelin Pilot Power, ist beim Bridgestone in Schräglage leichter Druck am Lenkerende notwendig, um die K 1200 S auf Kurs zu halten. Dazu kommt spürbares Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage und eine nicht eben transparente Rückmeldung. Insgesamt ein gutmütiger Reifen mit guter, aber keinesfalls überragender Haftung für alle Alltagssituationen.
SUZUKI DL 1000 V-STROM ... Mehr
02/2004 REIFENEMPFEHLUNG V-Strom 1000
Avon Distanzia Unauffälliger Reifen ohne große Schwächen, mit Ausnahme der Pendelneigung bei Topspeed auf welliger Autobahn. Jedoch macht der Avon die V-Strom spürbar unhandlicher und träger in Wechselkurven wie beim Einlenken.
Bridgestone Tw 101 und 152 F Handlicher Reifen mit guter Rückmeldung und hoher Kurvenstabilität bei jeder Geschwindigkeit. Der Trailwing lenkt sehr präzise und leicht ein. Nachteile: leichtes Shimmy und deutliche Pendelneigung bei Topspeed.
Dunlop D 607 F/D 607 Radial Auf der V-Strom ist der Dunlop nicht in seinem Element. Indifferent in der Lenkung, leicht kippelig bei wenig Schräglage und mit deut-lichem Pendeln bei hohem Tempo, harmoniert der D 607 nicht mit dem Suzuki-Fahrwerk.
Metzeler Tourance Gute Handlichkeit gepaart mir hoher Fahrstabilität in Kurven aller Art – ohne den Komfort einzuschränken. Selbst bei Topspeed macht der Metzeler Tourance mit guter Eigendämpfung keine Zicken. Kompliment.
Michelin Anakee Sehr agiler, handlicher Reifen mit tadelloser Kurvenstabilität und Lenkpräzision. Positiv: nur leichte Unruhen bei Topspeed. Negativ: mäßige Eigendämpfung vorn verstärkt auf schlechten Straßen die Stöße im Lenker.
KAWASAKI ZZR 1400 ... Mehr
03/2008 Dauertest Abschlussbilanz
alle 4.000 km braucht die Kawa einen neuen Bridgestone. Der Conti hält auch nicht viel länger damit lenkt sich die ZZR leichtfüßiger ein und ist Spurstabiler mit besserem Handling. Pirelli Diablo Strada und Metzeler Z6 die mittlerweile auch freigegeben sind und zwar one Spezifikation sind der Serienbereifung klar überlegen. Mit dem Pirelli Diablo wurden 8384 km zurückgelegt und sind agiler und handlicher als der Bridgestone und bieten gute Rückmeldung unh Haftung auch bei nasser Fahrbahn. Der Metzeler Z6 hat eine hohe Laufleisung ( 3,6 Restprofil nach 6718 km ), guten Kaltgrip und gutes Handling. Lediglich bei Topspeed leichte Tendenz zum taumeln.
03/2007 Dauertest News
Die erste homologierte Alternative zu dem Bridgestone ist der Conti Sportcontackt Spezifikation "K"
Knapp 3000 Km hat die Dauertest ZZR 1400 schon auf dem neuen Conti abgespult. Die Redaktion hatte vorab ein Pärchen von Conti erhalten und konnte erste Erfahrungen sammeln. Das knapp 200 PS starke Powerbike fährt sich auf den Conti recht handlich. Es lässt sich zentral und zielgenau lenken und liegt auch bei Topspeed absolut stabil. Bei den momentan widrigen Witterungsbedingungen hinterläßt der Reifen einen guten Eindruck, liefert ein klares Feedback und vermittelt dem Fahrer ein sicheres Fahrgefühl. In punkto Langlebigkeit muss der SportAtack erst noch zeigen was in Ihm steckt. Schließlich stellt die leistungsstarke ZZR ganz besondere Anforderungen an die Bereifung.
Die bisher gefahrene Serienbereifung Bridgestone BT014 in der Sonderspezifikation "SL" und "L" konnte bezüglich Laufleistung bei zufriedenstellendem Fahrverhalten jedenfals überzeugen.
HONDA CB 600 F HORNET S 2007- ... Mehr
 08/2007 Dank guter Erstausrüstung Michelin Power "E" lenkt die Hornet präziese ein und bietet gute Rückmeldung.
Zeichnen sich neben verlässlichem Grip in jeder Lebenslage durch eine hohe Lenkpräzision aus.
AutoReifenRäder 07/2007 - Der serienmäßige BT20 BB sorgt für gute Stabilität.
Allerdings gibt es inzwischen eine ganze Generation moderner Sporttourenreifen als Honda sie ab Werk verbaut.
Nach der Umberreifenung auf einen Metzeler Z6 können wir noch einen Zahen zulegen. Die etwas spitzere Kontour geht freudig in die Schräglage, was heißt: noch mehr Spaß beim Fahren. Zielgenau und präziese folgt die VFR der Ideallinie - der Z6 steigert klar die sportlichen Elemente des Tourers. Der grip auf nassem wie auf trockenem Geläuf liegt auf aktuellem Sitzenniveau, wie auch der kürzliche Test des Z6 in der "MOTORRAD" bestätigt.
Der Metzeler Z6 ist eine Empfehlung für die VFR
TRIUMPH DAYTONA 675 ... Mehr
17/2008 - 50.000 km Abschlussbilanz - Kosten der Reifen 3138,00 € liegen knapp hinter dem Benzin mit 3.852,23 €
km 5823 - Reifen hinten erneuert - Pirelli Supercorsa Por
km 9999 - Reifen vorne und hinten - Pirelli Supercorsa Pro
km 16.156 - Reifen vorne und hinten - Michelin Power
km 23.505 - Reifen vorne und hinten - Michelin Pilot Power
km 31.891 - Reifen hinten erneuert - Michelin Power
km 35.998 - Reifen vorne und hinten - Dunlop Qualifier
km 40.772 - Reifen vorne und hinten - Pirelli Diablo Cors III
km 47.362 - Reifen vorne und hinten - Continental Race Attack
Heft 19 08/2007 - Für die Triumph Daytona 675 gilt keine markenbezogene Reifenbingung ... womit man bei der Reifenwahl einen erfreulich großen Spielraum hat.
Mit den serienmäßig montierten Pirelli Supercorsa Pro ist die Daytona für den sportlichen Einsatz bestens gerüßtet. Solider Gip auch auf der Rennstrecke und eine gute Rückmeldung haben im Verbund mit den kurvenfreundlichen Handlingeigenschaften einen großen Anteil an der supersportlichen Fahreigenschaft der 675. Allerdings sollte man Kälte und Nässe meiden, denn unter solchen Umständen taugt diese Gummimischung nicht.
Als echte Empfehlung für den Alltag kristalisieren sich die bewährten Michelin Power heraus. Der französische Pneu unterstützt das schon von Haus aus erstklassische Handling, haftet beim Landstrassenritt was das Zeug hält, und ist bei Regen nicht zu schlagen.
Versuche mit dem neuen Tourensport-Pneu Michelin Road2 fielen weniger gut aus. Zu kippelig in Schräglage und mit deutlichem Shimmy passt diese Paarung nicht zum agilen Fahrwerk der Daytona 675.
Als briliante Alternatiwe zu den beliebten aber von der aktuellen Rückrufaktion gebeutelten Power empfielt MOTORRAD den Metzeler Sporttec M3, der zwar nicht ganz so handlich ums Eck zischt wie der Michelin, dafür mit exelenter Kurvenstabilität, glasklaren Rückmeldung und einem satten Gripniveau auch auf der Rennpiste begeistert. Wer#s noch rasanter mag und der 675 öfters auf dem Kringel die Sporen gibt, dem sind die strassenzugelassenen Supersport-Reifen zu empfehlen. Auch n dieser Kategorie führet der Metzeler Racetec K3 vor, wie man beste Kurvenstabilität, eine Märder Haftung und passablen Nass- und Kaltgrip unter einen Hut bringt.
Bridgestone mit dem BT014 bei den reinen Strassenreifen nicht ganz auf dem Stand der Zeit, hat dafür den BT002 Racing Street in Programm, der auf der Triumph mit vorzüglichem Handling, verlasslicher Haftung, einem sehr transparenten Grenzbereichund erstaunlichen Nassqualitäten begeistert.
Auch noch in die engere Wahl der Supersprtreifen für die rasante Rennstreckenjagd kommt der Continental RaceAtack mit verbesserter Nasshaftung und sehr gutem Handling- und Kurveneigenschaften.
Über die Qualitäten aller anderen aktuellen Sport und Supersportgummis geben die Reifentests aus der MOTORRAD 12/2006 und 25/2006, gefahren auf der Yamaha YZF-R6, Auskunft. Bei stichprobenartigen Nachtests mit der kleinen Daytona ließen die Resultate fast keine Abweichung erkennen.
Wichtig bei den Rennsportreifen,vor allem beim Metzeler Racetec K3 und Pirelli Supercorsa: Der Luftdruck muss deutlich nach unten korrigiert werden. Mit 2,3/2,3 bar für die Landstraße und 2,1/1,8 bar auf der Rennpiste kommen die Pneus richtig auf Temperatur und verhindern so das faserige Aufreißen der Lauffläche im Schulterbereich. Alle anderen Straßenpneus können im Alltagsbetrieb bedenkenlos mit 2,3/2,5 bar gefahren werden, bei langen Autobahnetappen sorgen 2,5/2,7 bar für weniger Erwärmung und geringeren Verschleiß.
02/2008 50.000 km Dauertest
Reifenkosten ( inkl Montage Wuchten und Entsorgen ) 3.024,00 € - nur Sprit war noch unwesentlich teurer 3.197,86
km 5.700 Reifen hinten erneuert - Conti Sport Atack
km 9.478 Reifen vorne und hinten erneuert - Conti Sport Atack
km 20.777 Reifen vorne und hinten erneuert - Metzeler Sportec M1
km 26.137 Reifen vorne und hinten erneuert - Metzeler Sportec M3
km 32.820 Reifen vorne und hinten erneuert - Michelin Pilot Road
km 40.926 Reifen vorne und hinten erneuert - Bridgestone BT014
km 47.434 Reifen vorne und hinten erneuert - Bridgestone BT020
12/2007 - Keiner der getesteten Reifen ist eine schlechte Wahl für die BMW, weil Ihre Fahrwerksgeometriet gemütlich bis träge ausgerichtet ist und die Federelemente bei sportlicher Fhrweise schnell an die Grenzen kommen als die Reifen. Die Gabel bietet nur wenig Dämpfung, das Ein und Ausfedern wird kaum hydraulisch gebremst. Dem Federbein fehlt es an Eigendämpfung für knackiges Beschläunigen in Schräglage. In langsdamen Kurven stöhrt der schwergängige Länkungsdämpfer.
Der beste Reifen für die 800er ist folglich der, der die Handlichkeit fördert und die Dämpfung straffer erscheinen lässt.
Conti Sport Attack
Erstausrüstungsreifen, mittlerweile mit deutlich besserem Nassgrip als frühere Ausführungen. Am Vorderrad der beste Kompromiss zwischen Handlichkeit und Neutralität, hinten zeigt er die Tendenz, beim Beschleunigen leicht einzuknicken. Das fühlt sich mitunter wie ein Rutscher an, ohne wirklich einer zu sein.
Satter Grip - Lenkpräzision durch leichtes Einknicken gemindert
Metzeler Sportec M3
Setzt in Sachen Haftung sogar den Conti matt, der Vorderreifen passt aber nicht so gut zur BMW. Die unterdämpfte Front fühlt sich mit dem M3 auch so an. Man muss einfach glauben, dass dieser famose Gummi halten wird, und erlebt beim flotten Abbiegen keine böse Überraschung. Starke Aufstellneigung.
Grip satt, auch im Nassen
Bremsen in Schräglage stellt das Motorrad energisch auf
Bridgestone BT 21
Der Bridgestone gefällt auf der F 800, weil er bis in tiefe Schräglagen neutral bleibt und das Vorderrad sicher führt. Das entschädigt für die Tatsache, dass andere noch einen Tick mehr Handlichkeit liefern. Das Aufstell-moment beim Bremsen in Schräglage ist spürbar, aber gut erträglich.
Neutral, vertrauenerweckendes Gefühl fürs Vorderrad
Relativ hoher Verschleiß am Hinterrad
MetzelerRoadtec Z6
Wie beim M3 scheint die Vorderhand der F 800 nicht ganz so satt zu liegen wie beim Bridgestone, Conti oder Michelin. Doch wie der M3 enttäuscht auch der Z6 nicht, wenn man ihm vertraut. Und er stellt sich deutlich weniger auf als der M3, fährt überhaupt wunderbar neutral.
Sehr harmonischer Reifen
Michelin Pilot Road 2
Der auf manchen Motorrädern schon kippelig erscheinende Michelin harmoniert mit der F 800 sehr gut. Er verhilft ihr zu einem fulminanten Handling, flößt spontan Vertrauen in seine Fähigkeiten ein. Die Haftung liegt selbst bei Nässe auf Sportreifenniveau, trotzdem hervorragende Laufleistung.
Gutes Handling,toller Grip bei hoher Laufleistung
Zwei Vorderreifen liefen unrund, einer deutlich, der andere ein wenig
12/2007 - Keiner der getesteten Reifen ist eine schlechte Wahl für die BMW, weil Ihre Fahrwerksgeometriet gemütlich bis träge ausgerichtet ist und die Federelemente bei sportlicher Fhrweise schnell an die Grenzen kommen als die Reifen. Die Gabel bietet nur wenig Dämpfung, das Ein und Ausfedern wird kaum hydraulisch gebremst. Dem Federbein fehlt es an Eigendämpfung für knackiges Beschläunigen in Schräglage. In langsdamen Kurven stöhrt der schwergängige Länkungsdämpfer.
Der beste Reifen für die 800er ist folglich der, der die Handlichkeit fördert und die Dämpfung straffer erscheinen lässt.
Conti Sport Attack
Erstausrüstungsreifen, mittlerweile mit deutlich besserem Nassgrip als frühere Ausführungen. Am Vorderrad der beste Kompromiss zwischen Handlichkeit und Neutralität, hinten zeigt er die Tendenz, beim Beschleunigen leicht einzuknicken. Das fühlt sich mitunter wie ein Rutscher an, ohne wirklich einer zu sein.
Satter Grip - Lenkpräzision durch leichtes Einknicken gemindert
Metzeler Sportec M3
Setzt in Sachen Haftung sogar den Conti matt, der Vorderreifen passt aber nicht so gut zur BMW. Die unterdämpfte Front fühlt sich mit dem M3 auch so an. Man muss einfach glauben, dass dieser famose Gummi halten wird, und erlebt beim flotten Abbiegen keine böse Überraschung. Starke Aufstellneigung.
Grip satt, auch im Nassen
Bremsen in Schräglage stellt das Motorrad energisch auf
Bridgestone BT 21
Der Bridgestone gefällt auf der F 800, weil er bis in tiefe Schräglagen neutral bleibt und das Vorderrad sicher führt. Das entschädigt für die Tatsache, dass andere noch einen Tick mehr Handlichkeit liefern. Das Aufstell-moment beim Bremsen in Schräglage ist spürbar, aber gut erträglich.
Neutral, vertrauenerweckendes Gefühl fürs Vorderrad
Relativ hoher Verschleiß am Hinterrad
MetzelerRoadtec Z6
Wie beim M3 scheint die Vorderhand der F 800 nicht ganz so satt zu liegen wie beim Bridgestone, Conti oder Michelin. Doch wie der M3 enttäuscht auch der Z6 nicht, wenn man ihm vertraut. Und er stellt sich deutlich weniger auf als der M3, fährt überhaupt wunderbar neutral.
Sehr harmonischer Reifen
Hier ein Video von Metzeler mit der F800 ST >>
Michelin Pilot Road 2
Der auf manchen Motorrädern schon kippelig erscheinende Michelin harmoniert mit der F 800 sehr gut. Er verhilft ihr zu einem fulminanten Handling, flößt spontan Vertrauen in seine Fähigkeiten ein. Die Haftung liegt selbst bei Nässe auf Sportreifenniveau, trotzdem hervorragende Laufleistung.
Gutes Handling,toller Grip bei hoher Laufleistung
Zwei Vorderreifen liefen unrund, einer deutlich, der andere ein wenig
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