... das Gesamtprogramm 2008 Bridgestones Motorradreifen für Enduro und Motocross sind nun als PDF zum downloaden. Klicken Sie auf das Foto !!
M 101/102 ist die erste Wahl bei schlammigen, sandigen Bedingungen. Ausgestattet mit den Bridgestone eigenen Technologien MX Sact und MX Cap/Base, ist der M 101/102 allerdings auch resistent gegen Stollenbrüche oder Durchschläge, entwickelt in der Moto Cross- Weltmeisterschaft, seit 2006 für jedermann verfügbar. M 201/M 202 ist die logische Weiterentwicklung der erfolgreichen M 59/M 70-Paarung. Seine Stärken spielt der M 201/202 vor allem auf wiesenähnlichem Gelände mit medium bis soften Untergründen aus. Neue Gummimischungen (MX Sact und MX Cap/Base) verbessern die Traktion und geben mehr Sicherheit auf weichen Böden. M403/404 deckt mit seinen vielfältigen Qualitäten das größtmögliche Einsatzgebiet ab. Gegenüber den Vorgängern M401/402 wurden die Eigenschaften auf festem Boden weiter verbessert, die hervorragenden Eigenschaften auf losem Boden konnten dabei erhalten bleiben.
M 601/602. Felsige Untergründe, die alle anderen in die Knie zwingen, sind die Stärke dieser Kombination. Extreme Sicherheit gegen Stollenverlust oder Reifenschäden sind auch dem M 601/602 durch den Einsatz von MX Sact und MX Cap/Base gegeben.
Die neue Profilgestaltung des ED 663/668 sorgt im Vergleich zum Vorgänger, der ED 661/660-Paarung, für eine bessere Selbstreinigung und höhere Traktion auf weichen und tiefen Böden.
Das Gesamtprogramm für Strassen und Rollerreifen sind unter folgendem Link zu finden .... klick hier !!!
Für 2007 haben wir die farbigen Winkelventile in unsere Produktpalette mit aufgenommen. Mit zunehmender Raddrehzahl nehmen Flieh- oder Zentrifugalkräfte überproportional zu. Dadurch haben konventionell gefertigte Radial-Radventile ab einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit ihre Probleme. Im Gegensatz zu normalen Gummiventilen brauchen die Aluventile nicht bei jedem Reifenwechsel erneuert werden. Die Kosten für ein Paar belaufen sich auf 25,00 €
2006 - Nachdem man vor kurzem schon das eigene Produktangebot um farbige Ausgleichsgewichte ergänzt hatte, will Tip Top Stahlgruber nun auch die Palette seiner Winkelventile für Motorräder um zwei farbige Aluminiumventile erweitern. Ab August sollen Farbvarianten in Schwarz oder Gold verfügbar sein, damit Motorradfahrer bei entsprechend lackierten Felgen auch ein farblich passendes Winkelventil montieren können. Die farbig eloxierten Varianten sind in den Größen 8,3 mm bzw. 11,3 mm erhältlich und sind mit einer Metallkappe gleicher Farbe bestückt. Motorradwinkelventile bieten den entscheidenden Vorteil des erleichterten Zugangs zum Ventil. So können Reifen leichter beföllt bzw. der Reifendruck einfacher kontrolliert werden. Störende Bremsscheiben oder Speichen stellen nach der Montage eines Winkelventils kein Hindernis mehr dar. Mit den farbigen Ventilen und Ausgleichsgewichten könnten Motorradfahrer den lackierten Felgen ihrer Maschine außerdem den letzten Schliff geben.
Neu im Sortiment sind auch die farbigen Wuchtgewichte.
Über diesen Link gelangen Sie direkt zu dem Produkt.
11/2007 - Tire Watch wird serienmäßig in der neuen Kawasaki ZZR 1400 verbaut. etwas störend dabe ist das nicht die originalen Winkelventile, sonderen gerade Ventile verwendet wurden. Für 2008 hat LDL auch ein Reifendruck Überwachungssystem angekündigt dass bei TT Schlauchreifen verwendet werden kann. Interessant für alle Endurofahrer.
____________
03/2007 Immer mehr Reifendruck-Kontrollsysteme gibt es auf dem Markt. So bietet auch Hella 2007 ein neues System für PKW zum nachrüsten an.Viele Farzeughersteller bauen diese serienmäßig ein. In einigen BMW Motorräder gibt es ein Druckkontrollsystem zum Teil serienmäßig oder als Sonderausstattung. Wenn beim Auto, dann erst recht beim Motorrad macht das Sinn, da der Luftdruck das Fahrverhalten eines Motorrad wesentlich beeinflusst. Das von LDL angebotene "Tirewatch" für Motorräder das von myNETmoto vertrieben wird, wurde von dem Magazin getestet und als "gut" befunden. Die Montage ist sehr einfach und jeder sollte sich die Frage stellen ob die 299,00 229,00 € die das System jetzt kostet - für seine Sicherheit nicht gut angelegtes Geld ist. Weniger Kraftstoffverbrauch - geringerer Reifenverschleiss - von einem Sturz zwecks zu geringem Luftdrucks ganz zu schweigen. ... mal ehrlich wie oft haben Sie letztes Jahr den Luftdruck geprüft !!
_____________________________ 03/2006 TIRE WATCH - neues Reifendruck-Kontrollsystem für Motorradreifen Ende letztes Jahr hat LDT Technology ein neues Reifendruck-Kontrollsystem "TIRE WATCH" vorgestellt. Das System zeichnet sich aus, dass es permanent sowohl den Luftdruck als auch die Temperatur beider Reifen auf dem beleuchteten Display anzeigt.
Beim Finale der MX-Masters, der höchsten deutschen Motocross-Rennserie, fiel die Entscheidung erst im letzten Rennen am 14. Oktober 2007 in Teutschenthal: Auf einer mit Pirelli Scorpion MX bereiften KTM holte sich Markus Schiffer den Titel vor Kornel Nemeth und Max Nagl, ebenfalls auf Pirelli unterwegs.
Konstante Leistung auf höchstem Niveau, das war das Geheimnis von Marcus Schiffer beim Titelgewinn der MX-Masters 2007: Der 20 Jahre junge KTM Fahrer aus Frechen schaffte das Kunststück, in fünfzehn der sechzehn Saisonläufe Punkte zu sammeln und allein neun Mal auf dem Podium zu stehen: Eine eindrucksvolle Bilanz und ein klarer Beweis für das hohe fahrerische Können Schiffers, die Performance seiner Sarholz-KTM und der Pirelli Scorpion MX Motorradreifen, die auf jedem Untergrund maximale Traktion bieten. Von diesen Vorzügen einer Pirelli-bereiften KTM profitierte auch Maximilian Nagl, der sich mit einem eindrucksvollen Doppelsieg in Teutschenthal noch den dritten Platz der Gesamtwertung sichern konnte. Der MX-Masters-Gewinner der vergangenen Saison musste verletzungsbedingt sechs Rennläufe aussetzen, er konnte jedoch neun der zehn Rennen, an denen er teilnahm, gewinnen. Mit dem angekündigten Wechsel des Zweitplatzierten, des Ungarn Kornel Nemeth, zum Sarholz-KTM-Team von Meister Schiffer können die Fans auch im nächsten Jahr wieder auf eine spannende MX-Masters-Saison hoffen. Es wird jedoch kaum bei einem Zweikampf der beiden Sarholz-Piloten bleiben, denn auch der frischgebackene KTM-Werksfahrer Max Nagl hat angekündigt, neben seinem Engagement in der Motocross-Weltmeisterschaft auch in der MX-Masters-Saison 2008 wieder kräftig mitzumischen.
www.dunlopsportmax.com
Genau wie in den beiden vergangenen Jahren räumten die Reifen mit dem Elefanten im Signet auch 2007 im Offroad-Sport ab, was ging: Mit Juha Salminen, Mika Ahola und Ivan Cervantes stellten die Metzeler- Fahrer zum dritten Mal hintereinander die Sieger in allen drei Wertungsklassen der Enduro-Weltmeisterschaft. Nach einer anstrengenden Enduro-WM-Saison, die mit einem Rennen über Eis und Schnee in Schweden begann und sogar über schwere Kurse in den USA und Kanada führte, heißt der Sieger-Reifen in allen drei Wertungsklassen erneut Metzeler 6Days Extreme: Beim WM-Finale im französischen Noiretable gelang den Metzeler-Piloten dieser außergewöhnliche Hattrick bereits das dritte Jahr in Folge. Weltmeister in der Königsklasse „E1“ wurde der finnische KTMWerksfahrer Juha Salminen, der sich den Titel trotz eines Schlüsselbeinbruchs während der Saison nicht mehr nehmen ließ. In der Klasse „E2“ belegten mit Mika Ahola und Samuli Aro zwei Landsmänner von Salminen die Plätze eins und zwei – beide natürlich auf Metzeler unterwegs. Ivan Cervantes vom KTM Factory Team wurde in der Klasse „E3“ Weltmeister. Der Spanier musste die gesamte Saison gegen seinen Teamkollegen und Rivalen Marko Tarkkala kämpfen, der für Metzeler den WM-Gesamtrang zwei holen konnte. Mit insgesamt fünf von neun möglichen Podestplätzen stellten Metzeler-Piloten erneut die hervorragende Performance des 6Days Extreme unter Beweis.
Ein heftiges Beben droht der Medienlandschaft. Erstmals ist das Internet wichtiger als Fernsehen und Privatmedien. Zeitungen und Zeitschriften werden mittelfristig vor dem Aus stehen. Das Fernsehen, als langjähriger Spitzenreiter, wurde auf Platz 2 der Beliebtheitsskala verwiesen.
Diese aktuellen Ergebnisse der JIM Studie haben großen Einfluss auf die zukünftige Werbung, insbesondere für den Reifenfachhandel, schon 55 % aller Preisvergleiche finden im Internet statt.
Wer heute nicht mit seinem Unternehmen im Internet wirbt, wird bald von seinem Wettbewerb überholt und trotz eventueller Vorteile in Service, Preis und Kompetenz im Abseits stehen. Den treuen Stammkunden wird es nicht mehr geben.
Der junge, moderne Kunde vergleicht Preise für Reifen, Dienstleistungen und andere Vorteile (Mehrwert) z. B. Reifenversicherungen im Internet und entscheidet dann, wo er seine Reifen kaufen wird.
TOURINGREIFEN
Sechs Paar Motorradreifen haben sich die Tester der Motorrad-Zeitschrift (Ausgabe September) zur Brust genommen: Auf dem Prüfstand waren der Dunlop Sportmax D 218 F, der Bridgestone Battlax BT 021 F Sport Touring, der Continental Road Attack, der Metzeler Roadtec Z6, der Michelin Pilot Road 2 2CT und der Pirelli Diablo Strada. Aus dem Rahmen im negativen Sinn fiel dabei keiner der Testkandidaten und gleich die Hälfte der Testkandidaten erhielten von der Redaktion des Stuttgarter Magazins das Prädikat "MO Tipp": der Pirelli Diablo Strada, der Metzeler Z6 und der BT 021 von Bridgestone heimsten somit das höchste Lob der Tester ein. mnm Daneben erhielt der Pilot Road 2 von Michelin das Prädikat "Super bei Nässe". Der Conti befand sich laut Redaktion noch "auf Augenhöhe mit der Konkurrenz", offenbarte aber schon "Verbesserungsbedarf". Am wenigsten gefiel den Testern der Erstausrüstungsreifen des Tesfahrzeuges Suzuki Bandit 1250 SA. Der sei "im Alltagseinsatz keine gute Wahl: unhandlich und mit schlechter Nasshaftung". Doch diese Kritik am Reifen dürfte weniger auf Dunlop zurückfallen, sondern mehr auf Suzuki, weil der Fahrzeughersteller im Lastenheft die Eigenschaften des Erstausrüstungsreifens bis ins Detail bestimmt. Und für Suzuki hatte Stabilität eine sehr hohe Priorität. Zum Ausgleich hätte die Redaktion vielleicht zusätzlich einen Nachrüstreifen von Dunlop wählen sollen. Dies wäre in diesem Fall noch der Dunlop Sportmax D220 ST gewesen - auf den allerdings schon ein Nachfolger wartet, der noch dieses Jahr vorgestellt werden soll.
Testergebnis
Dunlop D218 ( hätte eigentlich gar nicht in den Test gehört - der neue Roadsmart wurde 10/2007 vorgestellt myNETmoto ) Handling/Geradeauslauf + / - / Bei Schrittempo bzw. beil Losfahren hanlich mit Tendenz zur Kippeligkeit, dann mit zunehmendemTempo versteifend, auch bei Stadttempo schon träge. Zähes Lenkgefühl, nachdrücklich gesetzte Einlenkimpuls gefordert, in Wechselkurven kraftaufwendig, geht in die Arme. Vergleichsweise unkomfortabel, vor allem auf Absätzen. Unerschütterlicher Geradeauslauf bei hohem Speed. Sehr stabil beim harten Anbremsen vor Kurven. Kein Shimmy. Kurvenperformance / + / Gute Lenkpräzision und verlässlich neutrale Kurvenlage ohne Über oder Untersteuertendenz. Hohe Kurvenstabilität auf ebner Strecke, harte Karkasse reicht Stöße ohne Einfluss auf die Stabilität zum Fahrer durch. Homogenes Abwinkelverhalten mit vergleichsweise hohem Kraftaufwand. Starkes Aufstellmoment beim Abbremsen in Schräglage, auch beim Abbremsen vor Kurven stur. Klare Rückmeldung von der Straßenoberfläche. Grip / + / - / Kalt hölzern, warm guter Trockengrip tendiert aber im Grenzbereich zum plötzlichen Haftungsabrisss. Nass hölzern, vermittelt nur mäßig Haftungsgefühl, schlechteste Nasshaftung aller Reifen im Test. Nasshandling zudem durch das sture Lenkverhalten getrübt. Fazit: Aus Stabilitätsgründen für die Erstausrüstung gewählt ist der Dunlop D 218 für Suzuki Bandit im Alltagseinsatz keine gute Wahl: unhandlich und mit schlechter Nasshaftung, dazu wegen geringer Profiltiefe mit wenig Laufleistung.
Bridgestone BT 021 120/70ZR17 180/55ZR17
Handling/Geradeauslauf / + / + / Flüssig beweglich ohne Nervositätskomponente mit sämigem Lenkgefühl. Komfortables Abrollverhalten. Fordert klaren Einlenkimpuls bei geringem Kraftaufwand. Läuft wunderbar flüssig durch Wechselkurven. Gradeauslauf topstabil ohne Sturheit gegenüber Lenkkorrekturen. Insgesamt sehr agil ohne Hang zur Nervosität, sehr verlässlich. Gute Bremsstabilität dabei noch schön beweglich. Kein Shimmy. Kurvenperformance / + / + / + / Hundertprozentig neutral und präzise in Schräglage. genauste Umsetzung von Lenkimpuls, ausgeprägt zielgenau. Geht weich und homogen in Schräglage mit perfektem Anlehngefühl an der Reifenflanke. Hintere Reifenflanke arbeitet in Schräglage spürbar mit nur minimalem Einfluss auf die Kurvenstabilität. Tolle Rückmeldung in allen Fahrsituationen. Grip / + / + / Super Trockengrip auf Sportreifen-Niveau. Nass nicht ganz auf Augenhöhe mit der guten Konkurenz von Metzeler/ Pirelli. Das feine Handling steigert zwar das Vertrauen, doch das Vorderrad offenbart leichte Unsicherheit bei der Seitenführung in Schräglage. Fazit Präzision, Feedback, Neutralität. Ein toller Allrounder, der auch mit Regen klarkommt. Selbst beim sportlicheren Einsatz bleiben keine Wünsche offen. 10 000 Kilometer Laufleistung nach ersten Erfahrungen machbar.
Continetal RoadAttack 120/70ZR17 180/55ZR17
Handling/Geradeauslauf / + / Bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten handlich, bei zunehmendem Tempo stur, braucht klare Lenkimpulse und muss mit Kraft in die Kurve gedrückt werden. Direktes Lenkgefühl. In Wechselkurven mag er klare Führung, ohne übermäßig Kraft zu fordern. Läuft perfekt und spurstabil geradeaus. Nimmt Lenkimpulse dennoch diensteifrig an, sehr präzise mit klarer Rückmeldung. Durchschnittlicher Abrollkomfort. Sehr stabil auf der Bremse, dann aber stur gegenüber Lenkbefehlen. Kein Shimmy. Kurvenperformance / + / + / + /Verlässlich neutrale Kurvenlage mit prima Rückmeldung, transparentes Feedback in allen Einsatzbereichen. Auffalend hohe Kurvenstabilität, Karkasse filtert Stöße spürbar straff aus, bis auf ganz derbe Stöße ohne Einfluss auf die Stabilität. Hohe Lenkpräzision. Nur schwacher Aufstellimpuls beim Bremsen in Schräglage, auf der Bremse noch ausreichend beweglich. Grip / + / Gute Trockenhaftung, nur extrem gefordert beim Herausbeschleunigen leichte, aber gutmütig kontrollierbare Schmierneigung. Bei Nässe verlässliche Seitenführung bei gutem Gripniveau, erst beim Herausbeschleunigen beugt sich der Conti- Grip am Hinterrad der Konkurrenz Fazit Immer noch ein guter Reifen auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. verbesserungsbedarf bei Handling und Laufleistung lassen Continental aber bereits am Nachfolger arbeiten.
Metzeler Roadtec Z6 120/70ZR17 180/55ZR17
Handling/Geradeauslauf / + / + / Sehr handliche Reifenpaarung mit geringen Lenkkräften auch bei zunehmendem bei leicht diffusem Lenkgefühl. geradeauslauf in Ordnung bei weichem Feedback am Lenker. In Wechselkurven leichtfüßig mit geringem Kraftaufwand. Rollt recht komfortabel ab. Ausreichend stabil auf der Bremse bei guter Empfänglichkeit für Lenkimpulse. Kein Shimmy. Kurvenperformance / + / Fällt auffälig agil in die Kurven, zackiges Abwinckelverhalten gewöhnungsbedürftig, leht dann aber verlässlich auf der Flanke. Weitgehend neutral, mit leichter Untersteuer- Tendenz, geht mit der Bandit nicht so willig auf enge Linie, Lenkpräzision könnte hier besser sein. Leichte Unruhe in sehr schnell gefahrenen Wechselkurven. Feedback von der Asphaltoberfläche weich, aber transparent. Minimales Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage, sehr beweglich auf der Bremse. Grip / + / + / + / Sehr guter Trockengrip auf Sportreifenniveau. Dazu eine tolle Nasshaftung, bei der nur das etwas diffuse Handling stört. Nur im Michelin Pilot Road 2 findet der Z6 einen klar überlegenen Nassgeger. In der Summe top. Fazit Der Z6 kann auch vor der neusten Konkurrenz bestehen. In Sachen Grip immer noch weit vorn, ideal für den Allwetterfahrer und mit überdurchschnittlicher Laufleistung. Auch in diesem Jahr ein verdienter Träger des MO- Tipps.
Michelin Road2 2CT 120/70ZR17 180/55ZR17
Handling/Geradeauslauf / + / + / .Ausgeprägt handlich vom langsamen Rollen bis ins hohe Tempo. Leichtes Einlenken, hohe Beweglichkeit bei geringem Kraftaufwand. Hoher Abrollkomfort, filtert Kanten fein heraus. Überragend leichtfüßig in Wechselkurven, dabei aber kippelig. Geradeaus nicht stockstabil, weiche Lenkung mit leichter Rührtendenz, schaukelt sich aber nicht auf. Auf der Bremse nicht so stabil wie die Konkurrenz. Kein Shimmy. Kurvenperformance / + / .Kippliges Einlenkverhalten, fällt in die Kurve, nicht homogen über die gesamte Reifenflanke, lässt anfangs den Adrenalinpegel steigen. Lenkpräzision nicht auf Top- Niveau. Störungen jeglicher Art wie beispielsweise Bremsen oder das Arbeiten der hinteren Reifenflanke auf Unebenheiten stören Neutralität und Stabilität, Vorderrad kippelt bei schneller Fahrt nervös übersteuernd über die Linie, fordert ständige Korrektur und viel Konzentration. kein anderer Reifen geht williger auf den engeren Radius, doch das sichere Anlehngefühl fehlt. Schwach ausgeprägtes Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage, auf der Bremse sehr empfänglich für Lenkimpuls. Grip / + / + / + / Sehr guter Trockengrip, aber beim Beschleunigen in starker Schräglage fühlbar an die gutmütige Grenze zu bringen. Im Nassen unschlagbar. Der Regenreifen im Vergleich. Fazit Der Regenreifen für Allwetterfahrer. Für sehr sportlichen Einsatz wegen seiner kippeligen Nervosität nicht die beste Wahl, im normalen Alltag dank hoher Handlichkeit und erfreulicher Lebensdauer trotzdem eine gute Option.
Pirelli Diablo Strada 120/70ZR17 180/55ZR17
Handling/Geradeauslauf + / + Sehr handliche Reifenpaarung, auch bei steigendem Tempo bleiben die Lenkkräfte auf niedrigem Niveau. Zarte Einlenkimpulse reichen völlig aus. Durchschnittlich komfortables Abrollverhalten. Geradeauslauf bei hohem Speed weitestgehend stabil, aber mit weichem Lenkgefühl. Durchrollt Wechselkurven leichtfüßig mit nur minimalem Kraftaufwand am Lenker. Ausreichend stabil auf der Bremse, Empfänglichkeit für Lenkimpulse bleibt erhalten. Kein Shimmy. Kurvenperformance + / Sehr zackiges und agiles Abwinkelverhalten mit Schreckpotenzial, aber sicherem Anfanggefühl auf der Reifenflanke. Flüssig und leicht zu bewegen. Weitestgehend neutral, minimale Untersteuer- Tendenz. Gute lenkpräzision, hintere Reifenflanke knautscht leicht auf Unebenheiten, nur schwacher Einfluss auf die Srabilität. Transparentes, weiches Feedback vom Asphalt. Stellt beim Bremsen in Schräglage noch weniger auf als der Metzeler, bleibt dabei absolut auf Kurs. Schön beweglich auf der Bremse. Grip+ / +/ + Trocken auf Sportreifenniveau ohne erkennbare Schwachpunkte, nass auf hohem Niveau und nur dem neuen Michelin Pilot Road 2 unterlegen. In der Summe top. Fazit Ein sehr ausgewogener Touringreifen mit ausgeprägten Stärken und nur kleinen Schwächen. Nass wie trocken mit Grip gesegnet, ist der Pirelli obendrein ein Langläufer. Ein klarer Fall für unseren Tipp.
____________________________________________
SPORTREIFEN
Die 10/07 hat als Testmaschine eine Suzuki GSX-R 750 verwendet. ( MOTORRAD hatte eine 1000er )
Continental RaceAttack Street 120/70ZR17 180/55ZR17
Handling / + / Beim Rollen mit Stadtgeschwindigkeit noch handlich, stabilisiert sich aber mit zunehmendem Tempo und wird dann träge. Fordert bei hohem Temppo sehr klar gesetzte Einlenkimpulse, in Wechselkurven zähes und kraftaufwändiges Umlegeverhalten. Auffallend stur beim Einlenken auf der Bremse. Kurvenverhalten / + / - / Geht zäh und nur mit Krafteinsatz auf die Flanke, sicheres Anlehnverhalten. Direktes Lenkgefühl. Nicht hundertprotzentig neutral in Kurven. Muss oft nochmal auf die enge Linie nachkorrigiert werden, neigt dann zum Übersteuern. Insgesamt leicht kippliges Lenkverhalten, auch durch leichtes Aufstellmoment vom Hinterrad unter Last. Korrekturen stören die Linie und die Lenkpräzision nicht dramatisch, aber im Vergleich zur Konkurrenz spürbar. Beim Bremsen in Schräglage klares Aufstellmoment vom Vorderrad. Stabilität / + / + / + / Hohe Geradeauslaufstabilität, nur mit kräftigen Impulse vom Kurs abzubringen. Hochstabil auf der Bremse. Spürbar steife Karkasse, Straßenzustand dringt klar zum Fahrer durch. Gute Kurvenstabilität bei präziser Rückmeldung. Grip / + / + / + / Sehr kurze Warmfahrzeit, danach sehr hohe Haftung mit beruhigenden Reserven. Fazit Preislich attraktiver, toll grippender Sportreifen, der dem Topmaterial der Konkurrenz in punkto Lenkpräzision und Kurvenwilligkeit aber etwas hinterherhinkt. Continental arbeitet derzeit an einem Update.
Dunlop Qualfier RR 120/70ZR17 180/55ZR17
Handling / + / + / + / Beinahe überhandlicher Reifen mit minimalen Lenkkräften. Zackiges Einlenken anfangs stark gewöhnungsbedürftig, kippt hochgradig spielerisch und babei dennoch homogen auf die Flanke. Auch bei hohem Tempo noch sehr empfänglich für Lenkimpulse, in Wechselkurven messerscharf. Beim Einlenken auf der Bremse noch ansprechend beweglich. Kurvenverhalten / + / + / Hier kann der Dunlop voll überzeugen. Einziges Manko: Das sichere Anlehngefühl auf der Flanke fehlt weitgehend, gefühlsmäßig will der Vorderreifen immer noch weiter runter. Korrekturen sind nicht nötig, ohne Übersteuertendenz geht er auch auf die engste Linie, und trotz des scharfen Handlings zeigt er keinerlei Anflüge von Kippeligkeit. Ausgeprägt direktes Lenkgefühl, höhste Lenkpräzision. Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage schwach ausgeprägt, nur Michelin ist hier noch überlegen. Stabilität / + / + / + / Trotz hoher Empfindlichkeit für Lenkimpulse sher geradeauslaufstabil. Knackig straffes Abrollverhalten. Gefühlsmäßig sehr steife Karkasse bietet feine Rückmeldung bei hoher Kurvenstabilität. Auch auf der Bremse hochstabil, ohne beim Einlenken stur zu sein. Grip / + / + / + / Kurze Warmfahrzeit, dann sehr hohe Haftung mit großen Reserven. Fazit Ein Schrittmacher für sture Fahrwerke und Liebling hypermotorischer Fahrer. Für alle anderen anfangs gewöhnungsbedürftig, funktional, aber über jeden Zweifel erahben. Vergleichsweise günstig, aber auffällig verschleißfreudig.
Michelin Pilot Power 2CT 120/70ZR17 180/55ZR17
Handling / + / + / + / Herrliche Handlichkeit vom Rolltempo bis in hohe Geschwindigkeiten, dabei ganz ohne das anfängliche Schreckmoment des Dunlops. Geringe Lenkkräfte über den kompletten Tempobereich, flutscht spielerisch durch Wechselkurven. Keine Spur von Sturheit auf der Bremse Kurvenverhalten / + / + / + / Hundertprozentig homogen vom Einlenken bis auf die Flanke. Hohe Zielgenauigkeit, bei weicherem, im vergleich zur Konkurrenz und besonders zum Dunlop weniger direktem Lenkgefühl. Hohe neutralität gepaart mit höchster Lenkpräzision. Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage praktisch nicht vorhanden Stabilität / + / + / Sehr gute Geradeauslaufstabilität bei weichem Lenkgefühl. Auf der Bremse ausreichend stabil, aber nicht so klar und exakt wie der Rest. Sehr komfortables Abrollen, spürbar weichste Karkassr im Vergleich, die alle Unebenheiten völlig ungerührt ohne störenden Einfluss auf die Kurvenstabilität schluckt. Feedback durch leichte Karkasse gedämpft, trotzdem gut fühlbar wie durch ein gut sitzenden Latex- Handschuh. Grip / + / + / + / Grippt vom Start weg, Warmhaftung ohne Tadel mit großen Reserven. Fazit Der Pilot Power ist immer noch einer der Chefs im Ring. Nicht die Ideallösung für Liebhaber unmittelbaren Lenkgefühls und hochgradig transparenter Rückmeldung, dafür aber für den kompletten Rest.
Pirelli Diablo Corsa III 120/70ZR17 180/55ZR17
Handling / + / + / Handlichkeit vom Start weg hinter Dunlop und Michelin, dabei aber keineswegs unhandlich. In Wechselkurven sehr exakte Führung bei gegenüber Dunlop und Michelin leicht erhötem Kraftaufwand. Auch bei Tempo eine Anflüge von Sturheit. Klar gesetzte Einlenkimpulse nötig. Auf der Bremse bei etwas Kraftaufwand noch ausreichend willig einzulenken Kurvenverhalten / + / + / + / Geht ausgeprägt homogen in Schräglage, hervorragend transparentes Anlehngefühl. Ein sehr verlässliches Präzisionsgerät. Einmal auf Linie, folgt ihr der Pirelli spurstabil und unerschütterlich und braucht praktisch keinerlei Führung. Sehr direktes und transparentes Lenkgefühl. Aufstellmoment beim Bremsen spürbar, aber schwach ausgeprägt. Stabilität / + / + / + / Hohe Geradeauslaufstabilität, Richtungsänderungen fordern mehr Einsatz am Lenker als Dunlop/Michelin. Spürbar steife Karkasse, die den Abrollkomfort mindert, dem fahrer aber klare Rückmeldung über den Asphaltzustand liefert. Prima Kurvenstabilität ein spürbar straffer Hinterreifenflanke. Steife Karkass gibt Stöße ans Fahrwerk weiter, ohne die Stabilität zu trüben. Grip/ + / + / + / Sehr kurze Warmfahrzeit, danach ausgeprägt griffig mit großen Resrven. Fazit In der Summe seiner Eigenschaften der ausgewogenste Reifen im Vergleich, mit dem jeder Fahrertypus glücklich werdn dürfte. Auf der GSX-R ein Gedicht. Im Vergleich zur Konkurrenz auch preislich interessant.
Unter dem Stichwort "Geldtipp" wird den Lesern der Zeitschrift Auto Straßenverkehr ( Ausgabe 14/2007 ) empfohlen Ihre Reifen "am besten im Internet zu kaufen" So lassen sich pro Satz rund 120 Euro sparen. Dieser Vergleich bezieht sich auf einen Satz PKW Sommerreifen.
Was bei den Autoreifen gilt, findet bei dem wesentlich komplexeren Produkt Motorradreifen noch in erheblicherem Ausmaß seine Anwendung. Zudem werden Motorradreifen bei den meisten Händlern nicht mehr als Lagerware geführt und müssen sowieso erst bestellt werden.
Wieso es noch immer schnelle Motorräder mit radial angebrachten Radventilen und Kunststoffkäppchen gibt, die bereits nach wenigen Vollgaskilometern die lebensnotwendige Luft aus dem Reifen entweichen lassen, muss man nicht verstehen. Abhilfe schaffen gewinkelte Ventile - selbstverständlich mit Metallkäppchen.
Dazu muss man bei prüfen des Luftducks keine Finger oder den Lufdruckprüfer verbiegen. Es gibt die Ventile für unter 10 Euro in 11,5 für Japanische oder 8,3 mm Italienisch/BMW und sogar in eloxierten Farben wie gelb, rot oder blau - passen zu einer farbigen Felge zu kaufen.
Mit zunehmender Raddrehzahl nehmen Flieh- oder Zentrifugalkräfte überproportional zu. Dadurch haben konventionell gefertigte Radial-Radventile ab einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit ihre Probleme.
Weil Ventile durch die wirkenden Kräfte mehr oder weniger aus ihrem Ventilsitz gedrückt werden, ist ein Druckverlust in den Reifen vorprogrammiert. Besonders dann, wenn auf die Ventile kein oder nur ein billiges Kunststoff-Staubkäppchen geschraubt wird, kann der Luftdruck bereits nach wenigen Vollgaskilometern um 0,2 bar oder mehr sinken. Dadurch erhöht sich wiederum die Walkarbeit des Pneus und somit das Risiko eines Reifenschadens. Linderung bringt die Verwendung eines Metall-Käppchens.
Dem wirklichen Übel, nämlich dem Ausrücken des Ventils durch die Fliehkräfte aus dem Ventilsitz, ist damit jedoch noch immer nicht konsequent beigekommen. Genau das verhindern gewinkelte Radventile, weil sie mit zunehmender Geschwindigkeit nicht axial aus dem Sitz gepresst werden. Eine zusätzliche Metallkappe beugt auch dem letzten Risiko vor. Darum empfehlen wir gewinkelte Radventile selbst bei Motorrädern, deren Höchstgeschwindigkeit weit unterhalb der 300 km/h-Schallmauer liegt.